Wochenbericht Nr.2

Heute ist es mal wieder soweit. Ich schreibe meinen nächsten Wochenbericht. Doch über diese Woche ist nicht viel zu schreiben.

Die erste Doppelstunde am Nachmittag ist ausgefallen. So mussten wir also in der ersten Doppelstunde keine Aufgaben erledigen.

In der zweiten Doppelstunde fing es dann damit an, dass der Lehrer in der ersten Stunde noch einmal alles an der Tafel wiederholte. Dabei habe ich etwas sehr wichtiges für einen Computer gelernt: Das Dualsystem. Zum erklären ist es viel zu kompliziert, deshalb habe ich euch einen Link: http://www.schule-studium.de/Mathe/Dualsystem-2er-System.html

In der zweiten Stunde konnten wir dann wieder an die eigenen Aufgaben gehen. Durch den Zeitverlust konnten wir nur die Aufgabe 10 machen. Hier war die Aufgabe, mit dem Microcontroller und einem dazugehörigen Lautsprecher Töne zu erzeugen. Nun sollte man aber nicht nur einen Ton erzeugen, sondern ein ganzes Lied mit dem Microcontroller “schreiben”. Wir haben “alle meine Entchen” komponiert.

Das ganze hatte einen relativ großen Zeitaufwand, sodass danach die Stunde schon wieder vorbei war. Aber es scheint schon relativ verrückt, wie manmit einer bloßen Platine soger Lieder schreiben und dann anhören kann.

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Wochenbericht 1 Microcontrolling

Hier  habe ich mal wieder einen neuen Wochenbericht für euch. Wir haben in NwT (Naturwissenschaft und Technik) ein neues Thema angefangen: MICROCONTROLLING.

Also ich finde das als ein sehr spannendes Thema und hoffe, euch hier einiges erklären zu können…

In den ersten 2 Wochen haben wir mit dem Heft “Einführung in Microcontroller” angefangen zu arbeiten. In dem Heft werden die neuen Sachen immer wieder gut erklärt Mit den ersten Aufgaben sind wir auch sehr gut vorangekommen, denn die ersten Aufgaben waren relativ leicht. Hierbei ging es darum, wie man mit der Platine etwas auf dem Bildschirm des PCs anzeigen kann. Hierzu haben wir das Programm “Basic Stamp Editor”, mit welchem man gut arbeiten kann.

Nachdem wir die ersten zwei Aufgaben geschafft hatten, fing die Einführung erst richtig an. Denn ab jetzt geht es auch darum, wie man mit der Platine arbeitet. Man kann sie mit dem Programm ja so programmieren, dass eine LED auf der Platine leuchten kann. Man kann sie auch so einstellen, dass die LED nur blinkt oder gar nur kurz aufblitzt. In der Aufgabe ging es dann darum, die LED leuchten zu lassen.

In der nächsten Aufgabe ging es dann schon darum, einen Widerstand auf der Platine aufzubauen. Ob sie vor oder nach der LED ist, ist egal. Wichtig bei dem Widerstand hingegen ist wiederum der Farbcode. Er gibt den Widerstand an(Ohm) und die Genauigkeit.

Die nächsten 2 Aufgaben waren dann eigentlich fast die gleichen, da es jedes mal darum ging, die LED leuchten zu lassen. Doch bei der einen LED sollte sie nur 2x leuchten, bei der anderen Aufgabe sollte die LED jedoch die ganze Zeit, also endlos, aufleuchten.

Nach den Aufgaben sollten wir die schon gebauten Apparate testen. Der von uns, also den den wir testen sollten, war ganz gut, jedoch an manchen stellen leicht fehlerhaft. Aber im Gesamtpaket war er ganz in Ordnung. Der Apparat war ein Reaktions-Zeit Tester. Man musste einen Knopf gedrückt halten bis eine LED aufleuchtete und dann loslassen. Auf dem Bildschirm wird einem dann das Ergebnis in ms(Millisekunden) angezeigt.

Nach dieser Zwischenaufgabe konnten wir uns noch an die nächste Aufgabe dranmachen. Hier ging es darum, wie oft man einen Vorgang wiederholen will, bis er endet. Nachdem wir das auch noch gemacht haben waren wir fertig mit der Stunde. Das nächste mal schließen wir noch Lautsprecher an die Platine, dass kann ja was werden.

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Plakatstrukturierung 2 – Das Layout

Vor ein paar Wochen habe ich schon einmal einen Beitrag darüber geschrieben, wie man ein Plakat richtig strukturiert. Zuletzt haben wir im Unterricht unsere Plakate vorgestellt und die der anderen bewertet. Bei der Bewertung kam die Idee auf, in dem Wochenbericht etwas über das Layout eines Plakates zu schreiben. Los geht’s…

Es gibt viele wichtige Punkte, die man bei der Gestaltung des Plakates beachten sollte. Die wichtigsten davon, welche wir auch gut im Unterricht besprochen haben, stelle ich in den folgenden Abschnitten vor.

Fange ich mal mit dem ersten Punkt an. Hierbei handelt es sich um den Text auf dem Plakat. Der Text auf dem Plakat sollte nicht zu knapp und aber auch nicht ganz füllig sein. Hierbei kommt es natürlich auf die Informationsmenge an, welche man im Voraus gesammelt hat. Bei vielen Informationen sollte man auf keinen Fall nur wenig Text haben. Da kann es nämlich zu einem Verlust von wichtigen Informationen kommen. Wenn man nur Stichwörter schreibt, sollten diese aber auch sinnvoll sein, so dass man den Inhalt trotzdem kapieren kann. Bei viel Text sollte man darauf schauen, ob man nicht zu viele Nebensächlichkeiten auf dem Plakat hat, oder ob alles wichtig ist. Bei allen Arten, wie man den Text auf dem Plakat strukturiert, sollte man unbedingt auf Grammatik und Rechtschreibung achten. Denn Grammatik- und Rechtschreibfehler sind auf einem Plakat unerwünscht. Der letzte Punkt bei dem Text sind die Texte allgemein. Hierbei sollte man darauf achten, dass man den Texten ca. 1cm-2cm platz mach außen lässt.

Mein nächster wichtiger Kritikpunkt wären die Fremdwörter. Wenn man ein Fremdwort auf dem Plakat hat, von dem man ausgehen kann, dass es nicht jeder weis, sollte man eine Beschreibung auf das Fremdwort folgen lassen. Wenn man weis, das das Plakat eher für Laien ist, dann kann man Fremdwörter auch durch alltägliche Wörter, die jeder wissen müsste, ersetzen. Wenn das Plakat aber für Experten auf dem Gebiet ist, dann kann man die Fremdwörter ohne schlechtes Gewissen in den Text einbauen.

Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt wäre das Layout der Schrift. Bei der Schriftgröße sollte man darauf achten, dass der Text auch von etwas weiter hinten gut lesbar ist. Als weiteren Kritikpunkt kann man die Schriftart ansehen. Hierbei sollte man nämlich darauf achten, dass man nicht eine Schrift wie Matisse ITC oder Alien Encounters nimmt. Schriftarten wie Calibri oder Times New Roman sind da eher passend für ein Plakat.

Mein nächster Kritikpunkt, auf den man achten sollte, ist die Art der Schrift. Man sollte nämlich möglichst darauf achten, dass man nur eine Schrift verwendet. Wenn man auf einem Plakat zwei unterschiedliche Themen hat, dann kann man zwei unterschiedliche Schriften verwenden. Man sollte aber auch möglichst darauf achten, dass man nicht Handschrift und Computerschrift auf einem Plakat hat, da das nicht ganz so gut ankommt.

Der letzte Punkt wäre dann noch die Bilderwahl für ein Plakat. Hierbei sollte man stark darauf achten, dass man nicht zu kleine oder nicht zu unübersichtliche Bilder nimmt. Wenn man von weiter hinten auf das Plakat schaut, dann sollte man die Bilder auch noch gut erkennen können. Dazu sollte zu den Bildern immer eine Beschriftung der Einzelteile dabei sein, so dass man auch weis, was jetzt was genau ist.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Punkten zeigen, wie ein gutes Plakat gestaltet werden sollte. Und um in der Plakatbesprechung auch noch gut dazustehen, gibt es auch noch einen Tipp: Kritiken nicht rechtfertigen!

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

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Praktikumstag 8.Dezember 2009

Gestern war mein zweiter Praktikumstag. Um 2 Uhr wurde ich gleich schon an der Winzergenossenschaft abgeholt. Kurzes Gespräch mit meiner Mutter, wann sie mich wieder abholen soll, und schon ging es los. Heute waren wir nicht in den Reben über Hach, sondern gerade auf der anderen Seite, also zwischen Auggen und Schliengen. Hoffen auf gutes Wetter war angesagt, denn es wurden kleinere Schauer vorhergesagt.

Als wir angekommen sind, habe ich mit erst einmal Gummistiefel angezogen, da der Boden durch den starken Regen letzte Nacht relativ matschig und tief war( Tief bedeutet, dass man weit in den Boden sinkt). Da die Zeit des Herbstens vorbei war, ging es heute nur um das schneiden der Reben. Rebschere in die Hand und los gings.

Da wir von unten anfangen wollten, durfte ich beim schneiden der einjährigen Weinreben helfen. Das schneiden der einjährigen Weinreben ist relativ leicht. Durch die Halterung von Spanndrähten kann man alle Reben fast genau gleich schneiden. Hierbei soll man den oberen Teil knapp unter dem untersten Spanndraht(Höhe ca.1m-1,20m) mit der Rebschere abschneiden. Den oberen Teil sollte man dann von den Spanndrähten durch abschneiden und abreißen lösen. Rebstämme, die zu dünn und zu klein sind, um davon gut Trauben zu ernten, werden ganz unten noch einmal abgeschnitten. Für eine Reihe haben wir ungefähr 30 Minuten gebraucht.

Ich habe mir die ganze Zeit überlegt, warum solche verschieden Krautpflanzen zwischen den einzelnen Reihen sind. Er erklärte mir, dass das von der WG in Auggen vorgeschrieben ist. Es geht hierbei darum, dass die einzelnen Stoffe im Boden ausgeglichen werden.

Nun weiter! Nach den einjährigen Weinreben ging es weiter zu den zweijährigen Weinreben. Hier war es schon einiges an Arbeit mehr. Wo wir bei den einjährigen Reben für eine Reihe 30 Minuten gebraucht haben, brauchten wir nun für eine halbe Reihe knapp 45 Minuten. Das liegt daran, dass hier viel mehr geschnitten werden muss. Als erstes schneidet man die Rebe so zu, dass nur noch ein Hauptstamm pro Rebe da ist und pro Rebe noch ein Reservestamm. Dann musste man auch den Hauptstamm auf ungefähr 1,75m kürzen und alle kleinen Seitenäste an der Rebe bis zum Auge abschneiden. Das lösen der Äste hier von dem Spanndraht war um einiges schwieriger, denn es waren viel mehr Äste, welche sich auch besser an den Spanndrähten befestigt waren. Somit kostete das losreißen ganz schön viel an Kraft.

Pünktlich zum kurzen Schauer kamen wir dann ins Auto um zum Schluss noch an die dreijährigen Weinreben zu gehen. Hierbei benutzte Herr L. keine normale Rebschere mehr, sondern eine elektrische Rebschere. diese kann bis zu 2 Tage Reben schneiden und dann über Nacht wieder aufgeladen werden. Ich konnte noch eine normale Rebschere nehmen, da ich nur die Seitenäste damit abschneiden musste. Die Arbeit hier war, wie wohl erwartet, die schwierigste, da bei der dreijährigen Rebe die meisten Äste in den Spanndrähten verankert waren. Die Äste, die wir zwischen den Reben liegen gelassen hatten, werden später für die Humusschicht wieder wichtig. Manche Bauern sammeln die Äste auch auf, um dann diese zu Hause zum feuern zu benutzen.

Nachdem wir auch hier noch eine halbe Reihe geschnitten hatten, war die Zeit schon wieder zu Ende und wir fuhren zurück zur WG, wo meine Mutter mich abholen sollte. Da meine Mutter erst eine Viertelstunde später kam, erklärte mir Herr L. noch, was eine Differenzialsperre ist.

Erklärung: Die Differenzialsperre bewirkt, dass die Räder einer Achse starr sind. Wenn man mit dem Traktor zwischen den Reben ist und es leicht feucht ist, dann kann es sein, dass der Traktor den Hang herunterrutscht. Hierbei kann es passieren, dass ein Rad greift und sich nach vorne dreht und ein Rad nicht greift und sich nach hinten dreht. Wenn nun das Rad, das sich nach hinten dreht, wieder greift, dreht sich der Traktor und kippt um. Das kann sehr gefährlich sein, wenn man nicht vorher abspringt. Durch die Differenzialsperre werden solche Unfälle verringert, können aber nicht ganz vermieden werden.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Bericht einiges erklären. Vielleicht kommt ihr auch mal dazu, Reben zu schneiden, sodass ihr den Beitrag hier als Anleitung nehmen könnt.

MfG

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Projekte: Richtige Planung und Durchführung

Es gibt viele Fächer, in denen man mal eine Aufgabe oder ein Projekt über mehrere Stunden bekommt. Man denkt sich, dass man das ganze Projekt einfach bearbeitet und “gut is”. Doch ganz so lässig sollte man nicht an ein Projekt gehen.

Das ganze fängt schon bei der Planung an. In deiner Gruppe sollte der Projektauftrag, sofern es einen gibt, erst einmal gründlich durchgelesen werden. Dann solltet ihr in der Gruppe allen verständlich machen, um was es geht, sofern sie es noch nicht verstanden haben. Nun der nächste Schritt: Die Planung. Zur Planung solltet ihr euch auf jeden Fall genug Zeit lassen, sodass alles gut durchdacht ist.

Einer von euch sollte das ganze auf Papier schreiben. Zuerst schreibt ihr mal auf, was alles für Aufgaben erledigt werden müssen und wie viel Zeit jede Aufgabe ungefähr in Anspruch nimmt. Wichtig: Gibt jeder Aufgabe eine kleine Reservezeit, falls die Aufgabe doch länger als geplant dauert.

Habt ihr alles nötige aufgeschrieben, geht es weiter mit der Aufgabenverteilung. Hierbei solltet ihr darauf achten, dass nicht einer zuviel und einer zuwenig bekommt. Um am Ende keine Streitigkeiten wegen der Note zu haben, sollte die Aufgabenverteilung gerecht ablaufen!

Nach der Planung an die Arbeit. Jeder der Gruppe hat seine Aufgabe und fängt nun an zu recherchieren. Hierbei unbedingt darauf achten, dass nicht zuviel am Computer recherchiert wird, hierbei kann man gerne einmal abgelenkt werden. Denn auch das Buch hat seine Vorteile. Alles, das im Internet steht, muss auch in einem Buch stehen. Da so ziemlich jede Schule eine Mediathek hat, kann man hier ruhig einmal die Regale durchstöbern.

Wenn jemand aus der Gruppe genug Informationen zu einem Thema hat, sollte er diese, am besten am PC, mit eigenen Worten zusammenfassen. Hierbei könnt ihr euch ruhig Mühe geben, da man nachkontrollieren kann, wenn jemand nur aus dem Internet Texte kopiert hat.

Zwischendurch solltet ihr euch immer mal wieder zusammensetzen, um zu schauen was schon fertig ist, was  noch gemacht werden muss. Wenn man mit seiner Aufgabe fertig ist, kann man auch gerne einem Gruppenpartner helfen, der noch Probleme hat. Wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert, ist man schon auf dem guten Weg, sich eine gute Note zu verdienen.

Ich hoffe, ich konnte euch hierdurch meine “ideale” Gruppenarbeit vorstellen. Und wie schon gesagt: Die beste Vorraussetzung für eine gute Note ist eine gute Zusammenarbeit.

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Standortbedingungen

Eine Aufgabe im Projektauftrag war es, die Standortbedingungen der Weinrebe sich zu erarbeiten. Hier das Ergebnis unserer Gruppe:

Anforderung der Weinrebe an ihren Standort

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Xylem

Hier hab ich mal für euch das Xylem detailliert. Info: Das Xylem ist die Stoffleitbahn des Wassers und den darin enthaltenen Nährstoffen.

Xylem

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Projektauftrag

Hier hab ich nochmal den Projektauftrag für euch:

NwT 10a Projektauftrag Weinbau

Exkursion Winzergenossenschaft Auggen

Gestern waren wir nach dem Vormittagsschulunterricht mit unserer NwT-Gruppe bei einer Exkursion in der Winzergenossenschaft in Auggen. Die Winzergenossenschaft liegt direkt an der B3, am Anfang von Auggen von man aus der Richtung Freiburg kommt. Um kurz nach 1 waren war an der WG angekommen, und so hatten wir nich eine halbe Stunde zum vespern. Ein Teil der Gruppe ist in den, in der Nähe liegenden, Pearl gegangen um dort am Imbiss etwas warmes zu Essen zu kaufen.

Der Chef des Winzerkellers empfing uns um halb 2 im Verkaufsraum der WG. Bevor wir in den Betrieb rein gingen, erklärte er uns noch einmal, wie der Wein in unsere Region kam. Also der Wein wurde ursprünglich von den Römern hergestellt. Doch die Römer brachten die Weinrebe damals nach Europa, und so wird der Wein hauptsächlich in den südlich gelegenen Ländern hergestellt.

Kurzer Klamottencheck, und dann ging es in richtung Betrieb. Vor dem Tor zeigte er uns nochmal die nördlich von dem Winzerkeller liegenden Weinreben. Man sah keine Trauben mehr an den Reben hängen, doch auch die Blätter lagen größtenteils auf dem Boden. Noch ein Gruppenfoto, und dann ging es rein in den Betrieb.

Die erste Station war die Abgabe der Trauben. Hier gibt es einen Kran, der die gefüllten Behälter von den Anhängern hebt und dann auf die Bahn stellt. Nun wird der Behälter an eine der 2 großen Trichter gestellt. Hier wird der Behälter von einer Maschine festegehalten und der Inhalt in einen großen Trichter gegeben. Hier im Trichter gibt es eine Schnecke, damit alles aus dem Trichter in den nächsten Trichter gelangt. Hier werden auch die Stiele, welche im Behälter dabei waren, extra entsorgt. Das ganze “System” ist 10 Meter tief und es sind 3 Trichter pro Seite, also 6 Stück. Pro Seite können 3 Ladungen gleichzeitig behandelt werden. Im untersten Trichter werden dann die Öchsle-Messungen durchgeführt. Hierbei werden rund 300 Messungen pro 60 Sekunden durchgeführt. Das Ergebnis wird dann oben am Computer angezeigt. Wenn die Zeit des Herbstens vorbei ist, gibt es hier den schlimmsten Feind der Genossenschaft: Rost. Bevor also die neue Herbstsaison wieder anfängt, muss das ganze System noch einmal gereinigt werden.

Nachdem wir uns die ganzen Trichter angeschaut hatten, sind wir nocheinmal hoch zu den 2 obersten Trichtern gegangen. Genau nebenan liegt das Zimmer, in welchem die ganzen Computer zur Kontrolle stehen. Die Computer dienen der Kontrolle des Systems. Das kleine Gerät nebenan zeigt die Öchsle der letzten Lieferung an. In einem Eck des Zimmers stand ein Schrank, in welchem Ersatzzeile für die  Geräte drin sind. So hat man gleich das passende Stück.

Dann ging es weiter zu den großen Behälter. Zu den obersten ging eine Treppe hoch, ca. 10 Meter. Oben angekommen, wurde uns erklärt, was in welchen Behälter kommt. So ein Behälter kann mehere 10.000 Liter fassen. In diesen Behältern bleiben die Trauben mehere Stunden, bevor sie in die unteren Behälter kommen. Die Temperatur in einem Behälter ist immer auf ungefähr 25°C-30°C. Wenn die Temperatur höher steigt(40°C), wird in den Behältern von den Trauben keine Gärung mehr betrieben. Es gibt aber noch eine 2.Methode: Wenn die vorderen Behälter voll sind, findet in den hinteren kleineren Behältern eine Erhitzung statt. Hierzu wird das ganze auf 80°C erhitz, bevor es dann auf 60°C heruntergekühlt wird.

Im nächsten Behälter wird ein Tuch mit 2 Bar von einer Seite zur anderen Seite gedrückt. So wird das Aroma aus der Schale besser in den Saft gedrückt. Wenn dieser Prozess vorbei ist, werden die ganzen Stückchen im Saft heraus getrennt.

Als nächstes gingen wir dann in die große Halle, in welcher der ganze Wein in während de Gärung in großen Türmen aus Chrom aufbewahrt wird. Das Fassungsvermögen eines Turmes beträgt 75.000 Liter. So ein Turm kostet ungefähr 125.000€. Holzfässer wären besser, kosten aber auf das selbe Fassungsvermögen rund 400.000€. Das ist ein Unterschied von 275.000€. Im Sommer läuft an der Wand der Türme eine dünne Schicht von Wasser herunter, da Der Inhalt auf die beste Gärungstemperatur gekühlt wird. An der Seite der runden Türme hängt jeweils ein Plastikrohr in Form eines Horns(Instrument). Das dient dazu, dass man von außen sehen kann, ob der Wein gärt, oder schon fertig gegärt hat. Wenn das Wasser darin prickelt, gärt der Inhalt, wenn das Wasser nur im Rohr steht, passiert nichts.

Als nächstes hat der Kellermeister uns den Raum gezeigt, in dem noch mit Holzfässern gearbeitet wird. Die großen Fässer sind schon alt, darum gibt das Holz keinen Geschmack mehr an den Wein ab. Den großen Türmen aus Chrom gegenüber, haben sie den Vorteil, dass durch ihre Poren Sauerstoff in das Fass gelangen kann, welches dann der Oxidation im Wein dient. Am anderen Ende des Raums standen kleine Fässer, welche noch Geschmack an den Wein abgeben. Der Raum dient eigentlich nur noch der Weinprobe. Die Kerzen im Raum dienen heute nur noch der romantischen Atmosphäre bei der Weinprobe. Früher dienten sie dazu, um zu schauen, ob noch genügend Sauerstoff im Raum vorhanden ist.

Danach zeigte uns der Kellermeister noch die Filtriermaschine. Durch diese Maschine wird der Wein klar. Die Maschine funktioniert vollautomatisch und kann voll programmiert werden.

Zum Schluss sind wir dann noch in die Nebenhalle gegangen, in welcher der Wein in Flaschen gefüllt und eingepackt wird. Hier wird alles vollautomatisch von Maschinen gemacht. Der Lärm in dieser Halle ist sehr laut, sodass man Ohrstöpsel braucht, wenn man länger hier ist. Die Flaschen werden von Breisach angeliefert. Hier werden sie auf dem Band noch einmal gewaschen und bedruckt. Vor dem bedrucken wird der Wein noch in die Flaschen gefüllt. Dann werden die Flaschen auf dem Band noch in Kartons eingepackt und auf Paletten gestapelt. Ein Gabelstapler holt die Paletten und fährt sie in die Lagerhalle. Hier können bis zu 1 Millionen Flaschen gestapelt werden.

Ein Teil der Gruppe durfte den Zug nicht verpassen, doch sie hatten auch Glück, dass die Exkursion an dieser Stelle zu Ende ging. Die Exkursion hat viel Spaß gemacht. Es hat einem viel gebracht, wenn man mehr über die Weinproduktion erfahren will.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Bericht einen guten Einblick in die Weinproduktion geben. Vielleicht dürft ihr ja auch mal eine machen.

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Texte richtig verstehen

Oft liest man Texte, ohne dass man sie danach auch kapiert. Also bei mir ist das so, und ich glaube ich bin dabei nicht der einzige. Aber das ändert sich ab jetzt. Richtiges strukturiertes lesen, sodass man es auch danach kapiert.

Fang einfach mal damit an, dass du den Text erst einmal überfliegst und dir die Überschriften im Text anschaust. Als nächstes kannst du dich selbst mal Fragen, welche Informationen du denkst aus dem Text erhalten zu können, welche du auch schon weist über das Thema. Denke gleich am Anfang daran, dass du einen Block für Notizen und einen Textmarker zum unterstreichen im Text parat hältst.

Nun geht es ans Lesen des Textes. Lies dir den Text Satz für Satz durch. Sobald du merkst, dass die Konzentration schwindet, mache kleinere Pausen. Das wird dir helfen, weiter motiviert am Text arbeiten zu können. In den kurzen Pausen gehst du noch einmal all das, was du gerade gelernt hast, im Kopf durch. Informationen, welche dir wichtig erscheinen, sollst du am besten immer wieder herausschreiben. Falls du in dem Text eine Passage einfach nicht verstehst, machst du dir ein Fragezeichen an den Rand des Blattes. Wenn du den Text ganz durchgelesen hast, gehst du den Text noch einmal durch und markierst alles, das dir wichtig erscheint, rot.

Nun, wenn du den Text gelesen und verstanden hast, solltest du dir am besten das gelernte aufschreiben. Du kannst es machen wie du willst. Als Beispiele kannst du zum Beispiel…

  • eine Mindmap anfertigen
  • dir ein Lernplakat anlegen
  • eine Zusammenfassung schreiben

Es gibt noch viele weitere Arten, doch diese scheinen am sinnvollsten für mich.  Je mehr du dich nun mit dem Text beschäftigst, desto leichter wird es auch für dich danach sein, die Informationen im Kopf zu behalten. Versuche so das wichtigste aus dem Text nun  sinnvoll aufzuschreiben.

Nachdem du das alles gemacht hast, bewertest du sozusagen den Text.” Hat er dir was gebracht? Hat der Text gut zum Thema gepasst oder ist er immer wieder abgewichen?” Wenn du diese Antworten dann auch noch gut und einfach beantworten kannst, hast du den Text gut verstanden.

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